Bondage in Wien und Umgebung

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„B“  wie Bondage: Diese im wahrsten Sinne des Wortes fesselnde Spielart hat seit Langem ihren festen Platz in vielen Schlafzimmern gefunden. Wahrscheinlich aber nicht unbedingt genau in dieser Bezeichnung.
Denn eine große Zahl an Männern und Frauen würde das 'einfache' Fesseln mit Handschellen oder einem Seidenschal wohl noch gar nicht mit diesem gefühlt hochtrabenden Titel bezeichnen. In dieser Hinsicht hat der oft und viel gescholtene „Mr. Grey“ auf jeden Fall für einen Bekanntheitsschub ausgelöst.

Was macht den Reiz beim Bondage aus?

Übersetzt steht der Begriff Bondage für „Unfreiheit“, wobei die Vorsilbe „bond“ als „Fesseln“ verstanden werden kann. Womit bereits geklärt wäre, wobei es bei Fesselspielen geht: Den Gegenpart zu fixieren, bewegungsunfähig zu machen und seine Wehrlosigkeit zu genießen.

Die Fesselwerkzeuge beim Bondage können unterschiedlichster Arten sein. Seile oder Taue kommen ebenso infrage wie Ketten, Spreizstangen oder die verschiedensten Handschellen-Varianten. Dabei ist es möglich, den Körper des passiven Parts komplett bewegungsunfähig zu machen oder nur einzelne Partien zu fixieren. In beiden Situationen ist er nach erfolgreicher Fesselung vergleichsweise wehrlos und den charmanten wie gemeinen Plänen des Fesselnden ausgeliefert.

Bondage kann, muss aber nicht, auch als BDSM-Element in der D/-s und / oder SM-Schiene genutzt werden. Unter Umständen stellt es aber auch nur ein tolles, für sich stehendes physisches beziehungsweise ästhetisches Element dar.  In diesem Zusammenhang spielen oft auch spezielle Accessoires wie High Heels, Orte wie ein Kerker oder Rollenspieloutfits wie Zwangsjacken eine Rolle.

Inwiefern ist Bondage Kunst?

Obwohl es freilich dafür perfekt geeignet ist, ist Bondage nicht nur zum schnöden, praktischen Fesseln gedacht. Im Gegenteil, es gibt unglaublich ästhetisch wie anspruchsvolle Kurse, bei denen man Fesselspiele deluxe bei Profis erlernt.
Sie verfügen teilweise über eigene Studios, geben ihr Wissen aber auch oft in Künstlerwerkstätten, S/M-Studios oder eleganteren Swingerclubs weiter. Da beim Bondage hier der ästhetische Aspekt im Vordergrund steht und die Erotik zunächst noch etwas außen vor bleiben soll, sind Anmeldungen meistens für Teams in legerer Sportbekleidung gedacht.

Richtig scharf darf es dann an anderen Orten zu anderen Zeitpunkten werden. Doch auch dann ist es gut, wenn man(n) weiß, wie sich ein Knoten schnell und souverän öffnen lässt ...

Das B in BDSM: Ist Bondage wirklich Pflicht beim BDSM-Kontakt?


Zugegeben, das „B“ für Bondage stellt einen der vier Hauptschwerpunkte im BDSM-Bereich dar. Was daran liegt, dass Bondage eine Steilvorlage für weitere Spielarten darstellt, die mit Wehr- und Hilflosigkeit korrespondieren.
Nichtsdestotrotz ist es keine feste „Pflichtveranstaltung“, sondern nur eine einzelne Teilvariante. Eine sehr genussvolle, die bei Gefallen durchaus ein Eintauchen in weitere BDSM-Komponenten nach sich ziehen kann. Und wenn dem nicht so sein sollte, bereitet das Bondage auch für sich alleine betrachtet viel Vergnügen.