Atemreduktion in Wien und Umgebung

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Licht und Luft: Beides braucht der Mensch zum Leben. Im Sinne von kreativem und richtig geilem Sex kann aber auch ein kurzzeitiges Unterbrechen der Licht- wie Luftzufuhr einen Kick der Extraklasse darstellen. Gerade ein kurzfristiger Luftmangel sorgt im besten Falle für ein wahres Feuerwerk in Körper und Gehirn. Das allerdings nur, wenn bei der Atemreduktion echte Kenner und Aufgeschlossene Leute am Werk sind. Ansonsten hat sie nämlich lebensgefährliches Potenzial.

Wie funktioniert die Atemreduktion?

Um eine Atemreduktion auszulösen, kommen verschiedenste Techniken infrage. Eine Möglichkeit ist, dass der aktive dem passiven Part die Nasenlöcher und den Mund zuhält. Alternativ ist auch das Zudrücken des Halses unterhalb des Kehlkopfs mithilfe der beiden Daumen. Oder man nutzt eine Gasmaske zur Atemreduktion: Dieses Hilfsmittel ist insbesondere vom Militär bekannt – kommt in erotischen Spielen jedoch bevorzugt ohne Sauerstoffkartusche aus. In dieser Variante recht ein kurzzeitiges Verschließen der Öffnung, um eine Sauerstoffunterbrechung zu verursachen.

Unabhängig davon, für welche Variante man(n) sich konkret entscheidet: Die Atemreduktion ist nicht nur ein sinnlicher Kick, sondern unter Umständen eine recht riskante Sexspielart. Genaue Anatomie- und Technikkenntnisse sind daher Pflicht, wenn es bei einem scharfen Spiel bleiben soll.

Kurz zusammengefasst: Worauf muss man bei der Atemreduktion achten?

Der aktive Part ist derjenige, der die Szenerie im wahrsten Sinne des Wortes kompetent im Griff haben muss. Wer seinem Gegenüber die Luft über den Hals abdrückt, muss extrem vorsichtig mit dem Kehlkopf umgehen. Denn wird dieser bei der Atemreduktion zu sehr in Mitleidenschaft gezogen, wird aus dem Spiel sehr schnell bitterer Ernst.

Tendenziell ungefährlicher sind Varianten, in denen die Luft bereits Nase und Mund nicht mehr erreicht. Was allerdings nicht bedeutet, dass bei einer Atemreduktion dieser Art nicht auch Stolperfallen vorhanden sind: Manche Menschen geraten sehr schnell in Panik, wenn sie keinen Sauerstoff mehr bekommen und sind daher keine geeigneten Mitspieler(innen).

Grundsätzlich sollte man also auf keinen Fall gegen den prinzipiellen Willen einer anderen Person entsprechende Ideen umsetzen und auch, wenn dieser gegeben ist, immer auf ihre körperlichen Signale setzen. Bestehen jedoch aufrichtiges Interesse, keine gesundheitlichen Beschwerden und ein entsprechendes Vertrauensverhältnis, steht einer Atemreduktion nichts im Wege. Spielartenversuch macht schließlich klug.

BDSM und Atemreduktion – eine verrucht-sinnliche Mischung?

Apropos Vertrauen: Jenes ist auch im BDSM von enorm hoher Wichtigkeit, wenn sich ein(e) Sub einem Dominus oder einer Domina ausliefert.

Die Atemreduktion ist dementsprechend eine Sex- und Erotikvariante, mit dem sich der Top des ihm entgegengebrachten Vertrauens würdig erweisen kann. Gleichzeitig liefert sich der submissive Part sehr weitgehend aus und kann eine gewisse Hilf- und Wehrlosigkeit genießen – insbesondere dann, wenn die Atemreduktion mit Bondage-Elementen verknüpft wird.

Dass hierbei ebenfalls ein hohes Augenmerk auf der genauen Beobachtung der körperlichen Signale der passiven Person liegen muss, erklärt sich von selbst. Gerade Dominas sind im Hinblick auf die Atemreduktion aber meist differenziert geschult und wissen genau, wie ihr Handlungsspielraum in welcher Situation aussieht.