Freilanderziehung in Wien und Umgebung

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Manche sexuellen Spielarten erklären sich von selbst. Und inzwischen haben auch einige der etwas außergewöhnlicheren Varianten Einzug in mitteleuropäische Betten gefunden. Dennoch gibt es noch einige, die nicht so geläufig sind – unter anderem die Freilanderziehung.

Wer diese gedanklich mit Hunde- oder Pferdezucht und -abrichtung in Verbindung bringt, liegt freilich nicht unbedingt falsch. Immerhin ist das Ponyplay einer der beliebtesten Typen bei der Freilanderziehung.

Was versteht man unter dem Begriff Freilanderziehung?

Da der Freilanderziehung ein BDSM-Kontext zugrunde liegt, sind ein dominanter und ein devoter Part zwingend erforderlich. Im Gegensatz zu sehr SM-lastigen Spielen geht es hierbei aber oft vor allem um D/s-Elemente und hierbei besonders um die Erziehung.

Der wesentliche Punkt, der die Freilanderziehung von anderen Formen unterscheidet, ist, dass die „Deckung“ durch eine Wohnung oder das Studio fehlt. Stattdessen ist der „Spielort“ auch für andere Personen einsehbar. Dabei kann es sich um für den / die Sub extra eingeladene, teilweise aber auch unbekannte Gäste handeln. Der Reiz, dabei erwischt zu werden, ist also dementsprechend groß. Wobei professionelle Dominas einen guten Blick dafür haben, wo sie wie viel riskieren können, ohne ein öffentliches Ärgernis zu provozieren.

Ist eine diskrete Freilanderziehung möglich?

Wie bei anderen sexuellen und / oder erotischen Spielarten wird auch bei der Freilanderziehung das Motto „Erlaubt ist, was gefällt“, groß geschrieben. Insbesondere Personen, die sich in der Öffentlichkeit noch nicht so souverän in einem D/s-Verhältnis bewegen und ihre Fähigkeiten dort trainieren wollen, sind an ruhigeren Orten deutlich besser aufgehoben.

Beispielsweise in einem sehr ruhigen, wenig besuchten Waldstück, in dem sich gleichzeitig schon viel potenzielles Zubehör für eine Freilanderziehung befindet. In dieser Hinsicht sind Baumstämme zum Fesseln oder als Fickbock-Ersatz sicherlich nicht zu verachten. Und diverse Äste und Pflanzen eignen sich hervorragend als Ersatz für eine klassische Gerte.

Ein weiterer großer Vorteil bei einer Freilanderziehung in abgelegeneren Gebieten liegt darin, dass ein Knebel oft nicht notwendig ist, weil man(n) sowieso nicht gehört wird. Und wenngleich das Risiko des Erwischtwerdens vergleichsweise gering ist, ist es dennoch nicht 150 %-ig ausgeschlossen. Ein zusätzlicher Kick also.

Wie funktioniert Freilanderziehung im Rollenspiel?

Obwohl sich die Freilanderziehung mit SM-Praktiken kombinieren lässt, müssen sie keinesfalls die Oberhand gewinnen. Viel eher kann es auch um das sehr tiefe Eintauchen in eine ganz spezielle Rolle mithilfe von Kleidung und Accessoires gehen.

Ein hervorragendes Beispiel dafür ist das Ponyplay: Hier runden Ponyboots, eine Maske, ein Schweif, Zaumzeug, Kutschen und Co. alle anderweitigen Aspekte der Freilanderziehung formvollendet ab. Selbstverständlich ist aber nicht nur der / die Sub entsprechend seiner / ihrer Rolle gekleidet: Auch der Herr oder die Herrin sind gemäß ihrer Position in stilechte Outfits gehüllt.

Gerade Dominas entwickeln bei dieser Form der Freilanderziehung meist viel Kreativität und Liebe zum Detail und leisten sich gerne mehrere Ponys, die gemeinsam erzogen und im Rahmen von Kutschfahrten ausgeführt werden. Vielleicht handelt es sich ja auch eine gute Faschingsidee für besonders mutige und öffentlichkeitsliebende Gespanne?