Spanking in Wien und Umgebung

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Das Spanking ist ein englischer Begriff, der ursprünglich für das Züchtigen der Schülerinnen und Schüler mithilfe von Rohrstöcken stand. Durch einen gewissen Bedeutungswandel handelt es sich inzwischen dabei aber um eine Tätigkeit, die eher mit dem deutschen Verb „versohlen“ (flache Hand trifft Po) in Verbindung gebracht wird.

Im Hinblick auf BDSM-Spiele hat sich daher die ziemlich passende Bezeichnung „englische“ Erziehung durchgesetzt. Eine tolle Variante, wenn jemand „bestraft“ und / oder „erzogen“ werden soll. Doch auch reine Sadomasochisten kommen beim Spanking voll auf ihre Kosten.

Warum ist Spanking so ein großer Kick?

Im Prinzip steht die Begeisterung vieler Menschen für das Spanking auf zwei wesentlichen Säulen:
Einerseits trägt es zu einer besseren Durchblutung der getroffenen Körperstellen bei und verstärkt somit auch die anderweitig dort ankommenden Reize. Andererseits ist gerade bei BDSMlerinnen und BDSMlern das Kopfkino vorprogrammiert, wenn der dominante dem devoten Part eine entsprechende Runde „androht“.

Oder mit anderen Worten: Beim Spanking kommen alle auf ihre Weise auf ihre Kosten. Bekennende Vanillas ebenso wie ausgeprägte Sadomasochisten oder Dom-dev-Fans. Weshalb diese erotische Variante in viel mehr Schlafzimmern zuhause ist, als man im ersten Moment vermuten möchte.

Worauf kommt es beim Spanking an?

Richtig gemacht ist das Spanking nicht grundsätzlich gefährlich – sofern die spankende Person genau weiß, was sie tut. Ansonsten sind gesundheitliche (Langzeit-) Folgen nicht vollkommen auszuschließen.
Ein erster Schritt zum gesundheitlich unbedenklichen Spanken liegt daher in der genauen Kenntnis der menschichen Anatomie und dem Wissen, welche Körperzonen auf keinen Fall getroffen werden dürfen. Dazu zählen unter anderem Kopf und Hals, Nieren, Gelenke und Wirbelsäule.

Ebenfalls wichtig: Die richtigen Schlaginstrumente und die richtige Dosierung. Eine Bullenpeische hat einen ganz anderen Effekt als Paddles oder Flogger. Und diese verhalten sich wiederum anders als Rohrstöcke oder Reitgerten. Aus diesem Grund muss unbedingt langsam und gefühlvoll angefangen werden, damit sich die getroffenen Körperpartien akklimatisieren können. Gleichzeitig kann der aktive Part beim Spanking besser einschätzen, ob der passive Part wirklich so viele und so harte Schläge verträgt, wie dieser selbst von sich behauptet.

Safe, sane und consensual ist also auch hier wieder oberstes Gebot.

Spanking als Bestandteil von BDSM

Wer nicht devot und / oder nicht masochistisch ist, wird sich manchmal fragen, was an einem allzu festen Klapps oder sogar Schlag denn nun der so große Kick sei. Diese Frage ist in Bezug auf das harte Spanking absolut verständlich, denn in der Tat muss man dafür dieses besondere Gefühl haben, um es erotisch zu finden.

Dann jedoch wird es gerne als „Erziehungsmittel“ eingesetzt, das vor allem bei nicht-devoten Subs oft für Aufregung und eine schnelle Verhaltensänderung sorgt. Allerdings sollte hier lieber gefühlvoll als allzu hart vorgegangen werden, damit der devote Part noch das Machtgefälle genießen kann.  Reine Masochisten mit einem ausgeprägten Faible für Schmerzen hingegen brauchen beim Spanking im Prinzip keinen Kommandoton – hier ist eher hartes und phantasievolles Zuschlagen gefragt.