Sklavenerziehung in Wien und Umgebung

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Innerhalb des (BD)SM-Bereichs gehört die Sklavenerziehung zu den beliebtesten Fetischen und Spielarten, bei denen vor allem der untergebene Part häufig an seine vielfältigen Grenzen und auch darüber hinaus geführt wird. In diesem Zusammenhang stehen vor allem devote (oft auch masochistische) Männer und Dominas im Mittelpunkt des Geschehens.

Dieses zielt darauf ab, dass der Sklave lernt, seiner Herrin (oder seinem Herren) alle Wünsche widerspruchs- und bedingungslos zu erfüllen. Dass diese Wünsche keine körperlichen wie seelischen Schäden nach sich ziehen dürfen, erklärt sich von selbst. Eine entscheidende Basis für die Sklavenerziehung ist daher, dass sowohl der dominante als auch der devote Part offen und ehrlich über ihre Wünsche und Tabus sprechen.

Wie diese anschließend im Einzelnen ausgestaltet wird, hängt davon ab, was sich beide Parteien wünschen. Sowohl Dominanz und Submission als auch Sadomasochismus und Bodage sind tolle Spielfelder, in denen sich die Domina am Sklaven verantwortungsvoll nach Herzenslust austoben kann.

Welche Methoden werden bei der Sklavenerziehung angewandt?

In den meisten Fällen übernimmt eine dominante Frau, tendenziell eine Domina, die Ausbildung des Sklaven. Er stellt dementsprechend das Gegenstück zu ihr dar. Wie bei der Sklavenerziehung im Einzelnen vorgegangen wird, wird im Vorfeld individuell abgeklärt. Grundlage für konkrete Maßnahmen ist die Überlegung, was das Ziel der Erziehung sein soll. Ebenso besprechen zukünftiger Sklave und Herrin vor dem Start, ob eine weitere Person wie ein Sub oder eine Zofe an der Sklavenerziehung beteiligt werden soll. Dabei ist diese dann in puncto Machtgefälle der Domina unter- und dem Sklaven überlegen.

Soll eine perfekte Haushaltshilfe das Ziel der Sklavenerziehung sein, bietet sich die Sissification als Mittel zum Zweck an. Will der Sklave lernen, seinen Sextrieb zu kontrollieren oder soll dieser grundsätzlich begrenzt werden, können auch Tease and Denial sowie Keuschheitsgürtel ins Spiel kommen.

Überhaupt ist die Sklavenerziehung mit einer Vielzahl an Hilfsmitteln für die körperliche Züchtigung verbunden. Fesseln, Masken und Augenbinden gehören ebenso zum Programm wie Schlagwerkzeuge, Strap-Ons, Knebel oder Plugs. Dadurch hat die Domina die Gelegenheit, sich in einem reichen Fundus zu bedienen und für jeden Sklaven das individuell perfekte Zubehör zu finden.

Wie sieht es mit der Willensbrechung bei der Sklavenerziehung aus?

Obwohl der Begriff Sklavenerziehung diesen Eindruck vermitteln könnte, geht es keinesfalls darum, ihm seine Individualität abseits des sexuellen Zusammenhangs zu nehmen. Was im Hinblick auf moralische und rechtliche Grundsätze mehr als bedenkliche wäre – zumal eine Domina sicherlich nicht für physische und psychische Schäden ihrer Kunden verantwortlich sein möchte.

Diese Einschränkung schließt allerdings nicht aus, dass ein Mann während der Sklavenerziehung lernt, bestimmte Tabus unter Anleitung zu überschreiten und sich damit sich wohlzufühlen. Grundlage dafür ist aber, dass dies zum abgesprochenen Programm gehört und es sich be i den Tabus um keine festen, sondern verschiebbare NoGos gehandelt hat.

Fazit: Der Sinn der Sklavenerziehung ist es nicht, die Persönlichkeit des untergebenen Parts durch wie auch immer geartete Gewalt zu brechen. Viel eher soll er durch Konsequenz und eine straighte Führung angeleitet werden. Dass dabei die Wünsche der Domina klar im Mittelpunkt stehen, ist dennoch selbstverständlich.

Ist Sklavenerziehung eine reine Männer-Spielart?

Nein, denn schließlich gibt es auch Sklavinnen. Von daher steht es auch Frauen offen, sich zur Sklavin auszubilden. Diese Aufgabe übernehmen dann jedoch eher andere Personen als Dominas – und vielfach wird auch mehr auf Sex Wert gelegt als es bei der Sklavenerziehung für Männer der Fall ist.