Rohrstock- und Peitschenzucht in Wien und Umgebung

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Was wären ein Dominus oder eine Domina ohne ihr liebstes Schlagwerkzeug? Zwar sind nicht alle Tops extrem ausgeprägte Sadist(inn)en, doch etwas Rohrstock- und Peitschenzucht ist für viele Tops wie Bottoms ein sehr lustvolles Erlebnis. Immerhin besteht BDSM ja auch unter den Unterpunkten „Disziplin“ und „Sadomasochismus“. Und die Rohrstock- und Peitschenzucht eignet sich als Spielart für alle Varianten. Die einen fürchten sie, die anderen ersehnen sie. Aber eine unglaublich hohe Zahl an Fetisch- und BDSM-Fans erfreut sich auf eine spezielle Weise an ihr!


Rohrstock- und Peitschenzucht: Wie geil können Schläge sein?

Wie bei D/s auch, gehen die meisten BDSMler(innen) von einem vergleichsweise klaren Machtgefälle aus. In dieser Vorstellung entspricht beispielsweise die Domina der Sadistin und der Sklave dem Masochisten.

Das ist allerdings nicht zwingend notwendig, denn grundsätzlich kann die Rohrstock- und Peitschenzucht auch ohne dom-dev-Elemente ein prickelndes Erlebnis werden. Hierbei spricht nichts dagegen, dass sich der masochistische Part seine „Folterinstrumente“wie flache Hand, Paddle, Peitsche, Gerte oder Rohrstock selbst aussucht und selbst bestimmt, wie weit die Rohrstock- und Peitschenzucht gehen darf.

Denjenigen, die sie mögen, dient die Rohrstock- und Peitschenzucht aber auch als hervorragendes Erziehungselement – eindrückliche Anweisungen inklusive?

Kann man die Rohrstock- und Peitschenzucht als lustvolle Bestrafung nutzen?

Prinzipiell unterscheiden sich die Aktivitäten der Rohrstock- und Peitschenzucht beim D/s-Spiel nicht unbedingt von den SM-Varianten. Sie basieren jedoch auf einem anderen Grundverständnis: Da der devote Part die Kontrolle an den Top abgibt, muss er keine masochistischen Züge aufweisen, um in den „Genuss“ der Rohrstock- und Peitschenzucht zu gelangen. Es reicht, wenn der Top Lust dazu oder einen triftigen Grund für eine Bestrafung gefunden hat.

Übrigens braucht sich die Rohrstock- und Peitschenzucht  nicht ausschließlich auf die Spiele zwischen zwei „Personen“ zu beschränken. Auch in Rollenspielen wie im Ponyplay findet sie begeisterte Anhänger. Wobei sie in dieser Kombination logischerweise häufig über die thematisch perfekt passende Reitgerte vollzogen wird.


Was ist für die Rohrstock- und Peitschenzucht wichtig?

Neben dem richtigen Equipment gehören Zeit, Muße und anatomische Kenntnisse zu den absoluten Must-Haves bei der Rohrstock- und Peitschenzucht.
Will heißen: Eins nach dem anderen. Zunächst sollte der aktive Part die richtigen Schlagtechniken und „Schlagpunkte“ genau kennenlernen. Denn während Schläge auf den Hintern bei der Rohrstock- und Peitschenzucht vergleichsweise unproblematisch sind, sieht es bei Hieben in die Nierengegend ganz anders aus.

Ähnliches gilt für die Schlagintensivität: Da die einzelnen Schläge stark punktuell wirken und eindeutige Zeichen hinterlassen können, ist eine gelungene Dosierung von großer Wichtigkeit. Und nichts wäre bei der Rohrstock- und Peitschenzucht unpassender, als wenn der Spaß aufgrund von gesundheitlichen Problemen des passiven Parts zu schnell vorbei ist. Also lieber langsamer anfangen und die Intensität langsam steigern als sofort zu übertreiben. Dann klappt es auch mit den lustvollen Schreien!