Algierfranzösisch in Wien und Umgebung

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Der Namensteil „Französisch“ lässt es bereits erahnen: Beim Algierfranzösisch geht es um die Befriedigung mit der Zunge beziehungsweise mit dem Mund. Im Gegensatz zur normalen Variante dieser sexuellen Spielart bezieht sich Algierfranzösisch aber nicht auf den Genital-, sondern auf den Analbereich. Viele Menschen kennen sie daher auch unter Namen wie Anilingus, Rimming oder Zungenanal (nicht zu verwechseln mit der 69er Position). Dabei können beide Geschlechter sowohl den aktiven als auch den passiven analen Part übernehmen.

Was ist an Algierfranzösisch so geil?

Von anderen Spielarten rund um das Hintertürchen weiß man natürlich, dass es sich hierbei um eine besonders sensible, erogene Zone handelt. Wie im Genitalbereich befinden sich auch hier zahlreiche Nervenenden, die für eine Stimulation empfänglich sind. Da diese Stimulation beim Algierfranzösisch auf besonders sanfte Weise erfolgt, können sich prinzipiell sehr viele Menschen dafür begeistern – selbst dann, wenn sie Analsex als schmerzhaft und daher entsprechend unangenehm empfinden. Zwar braucht es für Algierfranzösisch anfangs eine gewisse Überwindung. Danach birgt das Rimming aber regelrechtes Suchtpotenzial für beide Partner.

Lieber sauber oder dreckig?

Unterschieden wird beim Algierfranzösisch in eine „saubere“ und eine „dreckige“ Variante, wobei sich die erstgenannte einer weit größeren Beliebtheit erfreut. Der passive Part achtet dabei penibel auf Sauberkeit und Hygiene. Zusätzlich zu einer Dusche oder einem ausgiebigen Bad mit gründlicher Reinigung des äußeren Analbereichs erfolgt vor dem Algierfranzösisch häufig auch eine Spülung des Enddarms. Auf diese Weise werden auch die möglicherweise schädlichen Darmbakterien beseitigt, die der aktive Part ansonsten über den Mund aufnehmen würde. Bei der dreckigen Variante ist eine solche Reinigung verständlicherweise nicht notwendig. Sie ist sogar störend, denn hier geht es insbesondere dem aktiven Partner um den Geruch und den Geschmack von Fäkalien. Diese werden in diesem Zusammenhang zumeist als Kaviar bezeichnet. In dominant-devoten Konstellationen kann diese Form des Anilingus aber auch eine Art der Bestrafung oder, je nach sexueller Präferenz, der Belohnung sein. Der passive Part ist hier in der dominanten Rolle und fordert das ausgiebige Sauberlecken ein. Aus nachvollziehbaren Gründen wird das dreckige Algierfranzösisch in der Regel unmittelbar nach dem Toilettengang praktiziert. Es kann selbstverständlich auch mit anderen Kaviar-Spielen kombiniert werden. Die „Human Toilet“ nimmt dabei den Kaviar auf, um anschließend die komplette Reinigung per Mund vorzunehmen. Bei der dreckigen Variante des Rimming muss verständlicherweise auf gesundheitliche Risiken durch die Übertragung von Darmbakterien hingewiesen werden. Darum sollte es nur praktiziert werden, wenn beide Partner gesund sind.

Welche Stellung beim Algierfranzösisch?

Grundsätzlich gibt es beim Algierfranzösisch keine Stellung, die als Grundvoraussetzung gelten könnte. Oft begibt sich der passive Part vor dem aktiven in die Hündchenstellung und streckt diesem das Gesäß entgegen. Noch beliebter ist jedoch das Facesitting, weil es durch das Körpergewicht des passiven Parts deutlich gefühlsintensiver ist. Am besten ist es, wenn man sich dabei festhalten und den Druck des eigenen Körpergewichts auf diese Weise regulieren kann.